Vinaora Nivo Slider Schottische Tradition

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GESETZ GEGEN DIE TRACHT AUFGEHOBEN

Schon das erste Parlament von George I. verbot 1716 den Highlandern das Tragen ihrer Familienwappen. 1745 wurde ein ähnliches Gesetz verabschiedet, mit den noch repressiveren und absurderen Zusätzen, dass „kein Mann oder Junge, außer denen, die zum Offizier oder Soldaten ausgebildet wurden, unter irgendeinem Vorwand die „Hochlandkleidung“ genannte Tracht tragen solle, d. h. Plaid, Philibeg oder kleinen Kilt, Trews, Schultergürtel, sowie alles, was irgendwie zur Hochlandtracht gehört; und dass kein Tartan oder mehrfarbiger Stoff für Übermäntel verwendet werden dürfe.“ 1782 brachte der Duke of Montrose einen Gesetzentwurf voran, durch den „die oben erwähnten oder auch irgendwelche anderen Beschlüsse, betreffs der Unterdrückung des Gebrauchs der Hochlandtracht, aufgehoben werden.“

Die Tracht der Gälen ist nicht länger ein Zeichen der Unloyalität und auch kein Gegenstand legaler Verbote mehr. Das harte und unnötige Gesetz, das den Gebrauch des Tartan verurteilte, wurde aus dem Gesetzbuch gestrichen; und eines der populärsten Ziele der Hochland-Gesellschaften von London und Edinburgh mit ihren verschiedensten Zweigen, ist die Pflege und Förderung dieser ehrenwerten und männlichen Kleidung, die ein passendes Beiwerk zur eigentümlichen Sprache und zu den eigentümlichen Sitten der Gälen darstellt. Die Hochlandkleidung ist allgemein anerkannt und respektiert. Auf dem Kontinent, wo die Tapferkeit und der Moralkodex der Schotten bekannt sind und gewürdigt werden, ist sie nicht nur ein Gegenstand des Interesses: sie ist eine Eintrittskarte in die beste Gesellschaft und eine Uniform, die sich unter die stolzesten einreihen kann. Als unser ehrenwerter Herrscher seine nördlichen Herrschaftsgebiete besuchte, bestimmte er persönlich die Hochlandtracht zur Hofkleidung in Schottland.