Vinaora Nivo Slider Schottische Tradition

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DIE BROSCHE

Das Hauptschmuckstück der schottischen und irischen Gälen war die Brosche zum Schließen des Plaids, bei den Männern auf der Schulter und bei den Frauen auf der Brust. Sie war Bronze, Silber oder Gold und mit Edelsteinen besetzt, je nach Wunsch oder Vermögensverhältnissen des Trägers. Manchmal war sie so groß wie eine Servierplatte, mit einer kleineren darin, um das Gewand zu befestigen, wog 60-80g und war mit einem großen Kristall verziert oder einem Cairngorum in der Mitte und kleineren Edelsteinen ringsum. Das Ganze war seltsam graviert mit den bekannten, Maßwerk oder Tieren etc. ähnelnden Mustern. Martin berichtet, er habe einige Silberbroschen gesehen, die hundert Mark wert waren.

Die hier dargestellte Brosche, in Besitz von Mr. Donald Currie, ist in halber Originalgröße abgebildet, aus Silber und wiegt ca. 60g. Sie ist ein geeignetes Muster für die grundlegende Form und Verzierung dieser Broschen.

Eine einfache Fibel, aus einem Hügelgrab bei Canterbury, ist am Ende des Kapitels dargestellt, doch die alten Briten hatten einige sehr sinnreiche und aufwändig konstruierte Exemplare. Auch die alten Highlander hatten Broschen in vorzüglicher Handwerksarbeit. Diejenige von Robert the Bruce, in Besitz von MacDougal of Lorn, besteht, nach einer Beschreibung eines Herren, der sie gesehen hat, aus Silber und ist tassenförmig mit einem großen Cairngorum in der Mitte. Sie war eine Zeitlang in Besitz der Campbells of Glenlyon, die ein ähnliches Relikt besitzen, das aus Silber ist, besetzt mit Perlen und unbearbeiteten Gemmen und auf der Unterseite einen Mittelsteg und zwei Nadeln oder Zungen aufweist. Von dieser Brosche hat Pennant einen Kupferstich angefertigt. (33)