Vinaora Nivo Slider Schottische Tradition

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ERSTE KLEIDUNGSSTÜCKE

Die Menschen bekleideten sich nicht in erster Linie, um den Anstand zu wahren. Die Kleidung wurde mehr aus Gründen des Stolzes und der Protzerei gegenüber den anderen Eingeborenen angenommen, und auch eher deshalb, weil sie sich im Krieg als dienlich erwies und nicht wegen des Wetters. Griechen und Römer betrachteten es nicht als unfein, sich nackt in der Öffentlichkeit zu bewegen. Auch Plato schrieb, dass die Griechen es für einen Mann nicht sehr lange als lächerlich oder schändlich betrachteten, sich nackt zu zeigen.

Wie oben erwähnt, war der Hauptzweck der Kleidung, den Feind dadurch in Furcht zu versetzen, dass man ihr ein seltsames und schreckliches Aussehen gab. Ein zweiter, aber nicht weniger starker Grund für Körperschmuck war Eitelkeit. Stolz auf Kleidung reicht bis zu den niedrigsten Eingeboren hinunter, die, entsprechend ihrer Umstände, in dieser Hinsicht genauso protzend sind, wie die zivilisierteste Gesellschaft.

Keine Rasse war stolzer auf ihre Erscheinung und ihren persönlichen Schmuck als die frühen Kelten; und ihr Geschmack sich zu kleiden, sowie die Einzigartigkeit und die Pracht ihrer Kleidung versetzte ihre Feinde in Erstaunen. Die Schönheit und Reichhaltigkeit der Kleidung der Gallier in der Schlacht von Telamon war wundervoll, denn die ganze Armee glänzte in purpurner Seide und goldenen Ketten und Armreifen, die sie um Handgelenk und Hals trugen; und ob des Farbreichtums ihrer Sagen wurden sie von anderen Völkern bewundert, die schon stolz darauf waren, nur eine bescheidene Imitation dieser Fertigkeit zu erreichen.