Vinaora Nivo Slider Der Künstler

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1. TV-Beitrag ansehen!

1. TV-BEITRAG ANSEHEN! Im Jahre 1994 starteten die beiden Maler und Aktionskünstler eine wirklich gigantische Kunstaktion der Superlative, “DER WEG DES NAVIGATORS”. Bei dieser Kunstaktion, welche die Künstler zwei Wochen durch ganz Deutschland führte, war es ihr Bestreben, ein Zeichen zu setzen, im wahrsten Sinne des Wortes, für “Frieden und Freundschaft” – dieses Zeichen war das Kreuz.

2. TV-BEITRAG ANSEHEN! Unterwegs waren sie auf einem 3000 Kilometer langen Weg mit ihrem 3 Meter hohen Rad der Zeit, das sie durch 16 Städte Deutschlands führte. In jedem dieser Städte malten sie auf dem Marktplatz ihr Friedenszeichen, das Exoquar (der Navigationspunkt), auf den Boden, und verband man auf der Landkarte die Punkte miteinander, so entstand ein 60.000 Quadratkilometer großes Kreuz auf Deutschland (die Größe reichte von Hamburg bis zum Bodensee und quer von Greven bis Leipzig); ein Zeichen für die Verbundenheit unter allen Menschen.

Gestartet wurde die vierzehn Tage dauernde Kunstaktion mit einer Performance im ZDF-Fernsehgarten, wo sie ihre spektakuläre Kunstaktion erläuterten und von ihrem menschenverbindenden Anliegen sprachen, danach ging es jeden Tag in eine oder mehrere Städte, wo sie zum Teil jubelnd empfangen wurden. Ihr „Weg des Navigators“ ging über folgende Städte: Bad Orb, Fritzlar, Iserlohn, Greven, Hameln, Zeven, Lüneburg, Salzgitter, Zerbst, Merseburg, Mühlhausen, Schweinfurt, Dinkelsbühl, Kempten, Meersburg und Ludwigsburg. Am letzten Tag kamen die Künstler wieder nach Bad Orb, um in einem gigantischen Musik- und Lichterzauber auf dem Salinenplatz ihre Aktion zu beenden.

Man fuhr mit dem riesigen Rad1.TV-Beitrag ansehen! auf dem Anhänger jeweils vor die Stadt, und dann wurde das „Rad der Zeit“ in die Stadt gerollt, das heißt, dass es von den Künstlern dann an markante Punkte wie z.B. den Marktplatz gedrückt wurde. Es symbolisierte auch den Lauf der Dinge, und der „Weg des Navigators“ ist der Weg, um den Menschen zu erreichen. Hier verteilten sie in der Menschenmenge dann Zettel (150 000 Stück), auf denen man ihre Idee mitverfolgen konnte, und außerdem sprachen sie jeden Menschen an, mehr für andere zu tun und freundlicher durch Leben zu gehen. Oft hörten sie die Leute sagen: „Sie waren doch im Fernsehen“, und waren erfreut und bereit, sich mit ihnen über diese Kunstaktion zu unterhalten.

Tausende von interessierten Menschen trafen sie auf ihrem Weg, und abends an ihren Camps versammelten sich, wie schon viele Jahre zuvor bei der Troja-Pferd-Kunstaktion, wieder Hunderte von Menschen, um sich über die Botschaft zu unterhalten, zu diskutieren oder einfach dabei zu sein und sich das fantastische Rad einmal anzusehen, dessen eigenartige Konstruktion bemalt war, und auf eine große, vergoldete Fläche hatten die Künstler den Ablauf des Lebens schriftlich dokumentiert, und indem sich das Rad drehte beim Drücken, lief auch das Leben ab, das dokumentierte Leben auf dem Rad. 

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Ziel der Kunstaktion war es, am letzten Tag der Reise an allen Markierungspunkten viele Menschen zu versammeln, um ein Licht zu entfachen und somit gemeinsam ein 60.000

Quadratkilometer großes Kreuz in den Nachthimmel erstrahlen zu lassen. Und so kam es dann auch. Die Künstler selbst waren am letzten Abend in Bad Orb und überraschten die ca. 2000 Zuschauer mit einer Licht- und Fackel-Performance, zusammen mit der größten Pipeband Deutschlands, den St. Gangolf Pipes & Drums.

Die Stadt Bad Orb hatte an die Zuschauer Kerzen verteilt, und soweit das Auge reichte, war ein Lichtermeer zu erkennen und als die Pipeband “Amanzing Grace” anstimmte, summten Hunderte der Zuschauer mit und zauberten einen krönenden Abschluss dieser spektakulären Kunstaktion auf den überfüllten Platz, in Hoffnung, dass nun an diesem Abend auch in den anderen Städten, die sie bereist hatten, viele Menschen ein Licht entzündeten, damit ein riesiges Kreuz in den Himmel strahlt.

“Der Gedanke, zusammen mit vielen tausend Menschen gemeinsam an 16 Punkten Deutschlands ein riesiges Kreuz in den Nachthimmel zu strahlen, um somit einzutreten für mehr Verbundenheit unter den Menschen, das verband viele und ließ uns erkennen, dass die Kunstaktion verstanden wurde”, sagte Hans Maria Mole.