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Great Scots
Mary Stuart 1542 - 1587
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Mary Stuart 1542 - 1587 | Mary Stuart 1542 - 1587 | | Drucken | |
Als Mary Stuart 1542 geboren wurde, ließ sie ihr Vater, Jacob V., sofort auf den Namen ihrer französischen Mutter, Mary de Guise, taufen und zur Königin salben. Kurz darauf verstarb Jacob V. und hinterließ eine Königin in Windeln. Marys Mutter brachte sie vor Heinrich VIII. in Sicherheit zu ihren starken Verwandten an den Hof von Frankreich. Dort wuchs sie zusammen mit den französischen Königskindern zu einem fröhlichen jungen Mädchen heran und wurde 1558 mit dem französischen König Franz II. vermählt. Als ihr Gatte aber schon 1561 starb, kehrte die junge Königin nach Schottland zurück. Nach dem Tod ihrer Mutter hatte das schottische Parlament den Protestantismus zur Staatsreligion erhoben, und die katholische Maria Stuart hatte es schwer, sich zu etablieren. Dennoch gelang es ihr durch Bündnisse mit protestantischen Lords eine stabile Regierung zu schaffen. 1566 heiratete sie ihren Cousin Henry Stewart, Lord Darnley, der sich aber schon kurz nach der Vermählung als dummer, arroganter und treuloser Egoist entpuppte. Von ihrem Gatten vernachlässigt wandte sich die äußerst attraktive Mary immer mehr ihrem italienischen Sekretär David Rizzo zu, welcher am 9. März 1566 vor den Augen der hochschwangeren Mary von den Mitverschwörern ihres Gatten auf brutalste Art und Weise erstochen wurde. Sie rächte sich, indem sie alle Beteiligten ins Exil schickte, und als am 10. Februar 1567 Lord Darnley erdrosselt vor seinem explodierten Stadthaus gefunden wurde, war alle Welt davon überzeugt, daß dies Mary Stuarts Rache war. Es konnte ihr zwar keine Beteiligung nachgewiesen werden, doch als sie den Hauptverdächtigen James Hepburn, fourt Earl of Bothwell, heiratete, war nicht nur Schottland, sondern auch ihre europäischen Verbündeten geschockt. Die Lords erhoben sich gegen Bothwell, und Mary wurde nach der verlorenen Schlacht bei Musselburgh gefangen- genommen. Sie wurde gezwungen abzudanken und man setzte an ihrer Stelle ihren minderjährigen Sohn James als König ein. Am 2. Mai 1568 gelang ihr die Flucht aus Loch Leven Castle, und nach einer weiteren Niederlage in Langside bei Glasgow flüchtete sie nach England, um bei Elisabeth I. Asyl zu erbeten. Doch Elisabeth setzte Mary Stuart in Fotheringhay Castle gefangen und ließ sie, nachdem man eine angebliche Geheimkorrespondenz, welche gegen Elisabeth I. gerichtet sein sollte, nach 19 Jahren Haft am 8. Februar 1587 enthaupten. |
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Als Mary Stuart 1542 geboren wurde, ließ sie ihr Vater, Jacob V., sofort auf den Namen ihrer französischen Mutter, Mary de Guise, taufen und zur Königin salben. Kurz darauf verstarb Jacob V. und hinterließ eine Königin in Windeln. Marys Mutter brachte sie vor Heinrich VIII. in Sicherheit zu ihren starken Verwandten an den Hof von Frankreich. Dort wuchs sie zusammen mit den französischen Königskindern zu einem fröhlichen jungen Mädchen heran und wurde 1558 mit dem französischen König Franz II. vermählt. Als ihr Gatte aber schon 1561 starb, kehrte die junge Königin nach Schottland zurück.
Nach dem Tod ihrer Mutter hatte das schottische Parlament den Protestantismus zur Staatsreligion erhoben, und die katholische Maria Stuart hatte es schwer, sich zu etablieren. Dennoch gelang es ihr durch Bündnisse mit protestantischen Lords eine stabile Regierung zu schaffen. 1566 heiratete sie ihren Cousin Henry Stewart, Lord Darnley, der sich aber schon kurz nach der Vermählung als dummer, arroganter und treuloser Egoist entpuppte.
Die Lords erhoben sich gegen Bothwell, und Mary wurde nach der verlorenen Schlacht bei Musselburgh gefangen- genommen. Sie wurde gezwungen abzudanken und man setzte an ihrer Stelle ihren minderjährigen Sohn James als König ein. Am 2. Mai 1568 gelang ihr die Flucht aus Loch Leven Castle, und nach einer weiteren Niederlage in Langside bei Glasgow flüchtete sie nach England, um bei Elisabeth I. Asyl zu erbeten. 


