Club Claymore News

Am 17. Dezember 2010 lädt der Club Claymore wieder zur alljährlichen Weihnachtsfeier nach Spall ein. Präsentation der neuen Clubzeitschrift
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Schottland in Spall erleben

Halloween News

Am 31. Oktober 2009 hatte Pumpkin Jack himself zur ultimativen Halloween Jubiläums Kult Party geladen und alle waren gekommen. Aus nah und fern reisten Hunderte von Vampiren, Hexen, Kürbisköpfen, Untoten, weiter ...
 
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Bonnie Prince CharlieKein Ortsname in der schottischen Geschichte erregt die Gefühle mehr als Culloden. Diese letzte große Schlacht auf britischem Boden vernichtete am 16.04.1746 alle Hoffnungen der Stuart-Linie den Thron wieder zu erobern. Hier sind alle Bestandteile eines romantischen Märchens, mit allem Reiz einer verlorenen Sache. Der junge Held, der elegante und feurige Prinz Charles Edward Stuart ist der "Hübsche Prinz Charlie", in Liedern und Märchen gefeiert. Als Bösewicht, ohne musikalische Widmung, erscheint der brutale Herzog von Cumberland. Es ist verlockend Culloden als einen Streit zwischen Schotten und Engländern, bzw. Hochländern und Außenseitern zu betrachten. Die Wahrheit war anders. Religiöses und politischer Glauben spaltete die Meinungen.

Das Heer des Prinzen bestand überwiegend, aber keineswegs ausschließlich, aus den Hochländern. Nicht alle Clans erkannten seine Fahne; wenn ja, hätte der Prinz mit 30.000 Mann gegen London losmarschieren können, und die Geschichte wäre anders verlaufen. Sein Gefolge stammte meistens aus denjenigen Clans, die römisch-katholisch oder episkopal-kirchlich geneigt waren. Die Campbells, unerschütterliche Presbyterianer, kämpften für den Herzog - doch nicht alle, denn die aus Glen Lyon dienten in der Atholl-Brigade des Prinzen. In Cumberlands Heer waren drei Regimente aus dem schottischen Tiefland. Einige kämpften nur, weil ihre Heime und Familien für etwaige Nichtachtung eines Häuptlings-Befehls gebüßt hätten; andere, zum Beispiel Grants und MacLeods, kämpften trotz der Missbilligung ihres Häuptlings. Culloden war eine Schlacht in einem Bürgerkrieg. Wie in allen solchen, erfuhren einige die besondere Pein, in Gegenwart des Feindes einen Bruder oder einen Sohn unter den Gegnern zu erkennen. Für manche war das    Bonnie Prince Charlie keine Überraschung; der Familienentschluss hatte bestimmt, dass egal wer siegte, Familieneigentum ginge nicht verloren. Aber vielleicht das Entscheidende in dem Aufstand von 1745 war die große Mehrzahl der Nichtmarschierenden, die Hochländer und Tiefländer, Schotten wie Engländer, die zu Hause bleiben und auf das Ergebnis warteten.

Wie in allen Schlachten gab es tapfere Männer auf beiden Seiten: auf Drumossie-Moor aber, muss man unvermeidlich an die Besiegten denken. Sie waren an Zahl übertroffen, 5.000 gegen 9.000 für Cumberland, schlecht ausgestattet, mit mangelhafter Artillerie und wenig Kavallerie; erschöpft, weil sie zwecklos die ganze Nacht durchmarschiert hatten, hungrig, weil ein Stabsfehler verursachte, dass ihr Proviant in Inverness stecken bleib. Ihre Führung war fehlerhaft; sie waren gezwungen auf einem Gelände zu kämpfen, das einen Vorteil den Kanonen und Kavallerie von Cumberland bot, doch keinen solchen für ihre Haupttaktik, den Sturmangriff. Doch gingen sie in die Schlacht mit einem Legendenmut, den wir heute noch in Ehren halten.
 
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