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Highland Dress
Der Kilt Gürtel
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Auf dem Kilt sollte man einen breiten Gürtel tragen, der einerseits den Übergang zwischen Kilt und Hemd verdeckt, andererseits das vielleicht durch langes Sitzen oder durch einen kleinen Bauch verzogene Tartanmuster am Bund nicht erkennen lässt. Eine Unart, die meistens von Nichtschotten angewandt wird, ist das Anbringen von Gürtelschlaufen am Kilt, um somit beim Bücken
ein Verrutschen des Gürtels zu verhindern. Jeder langjährige Kiltträger kann darüber nur lachen, denn wenn der Gürtel tatsächlich verrutscht, ist das der Beweis dafür, dass der Kilt falsch getragen wurde. Meistens passiert das denen, die verzweifelt versuchen, den Kilt soweit nach unten zu schieben, dass eine Taille erkennbar ist und ihn nicht, wie es die traditionelle Trageweise vorschreibt, über der Taille, fast bis unter die Rippen tragen. In dieser Position kann ein Gürtel gar nicht wesentlich verrutschen und macht somit jede Schlaufe überflüssig.Auch auf die Gefahr hin, dass der ein oder andere Leser mich für verrückt halten sollte, da ich ein paar grundlegende Regeln des Kilttragens erwähne, die im allgemeinen als bekannt vorausgesetzt werden, möchte ich hier näher darauf eingehen; insbesondere, da ich diese Fehler tatsächlich schon gesehen habe und sich sicherlich keiner dieser Träger des Kilts freiwillig zum Kasper machen wollte. Die Falten des Kilts sollten stets hinten getragen werden, so dass das ungefaltete glatte Stück nach vorne kommt. Die Falten sollten links beginnen und nach rechts abgestuft sein. Ein Kilt, bei dem die Falten rechts beginnen, ist ein sogenannter Damenkilt und sollte auch nur von selbigen getragen werden. Im allgemeinen trägt man das rechte Vorderteil nach innen und das linke Vorderteil nach außen. Es hat sich allerdings bei denen, die den Kilt täglich tragen, als sehr zweckmäßig erwiesen, bei der Arbeit den rechten Teil außen zu tragen und zum Ausgehen den traditionell vorgeschriebenen linken Teil. Wie bereits erwähnt, sollte der Gürtel den Übergang zwischen Kilt und Hemd verdecken, eine Trageweise, die heute allgemein üblich ist. Den Kilt einige Zentimeter über den Rand hinausragen zu lassen, ist eine historische Trageweise und gilt heute als unmodisch. Ausgenommen von dieser Regel sind sehr kleine Menschen, denn es ist bei der Kiltherstellung allgemein üblich, die volle Breite des Tartan zu nehmen, was für den kleinen Menschen bedeutet, dass er den Kilt bis über die untersten Rippen ziehen muss. Somit schaut der Kilt bei ihm zwangsläufig oberhalb des Gürtels heraus.Noch ein paar Worte zu den Falten. Hier gibt es grundsätzlich zwei Arten: Bei der ersten wird das vollständige Set, das ist das Karomuster, in der gleichen Anordnung wie beim glatten Stoff abgebildet, während bei der zweiten Art, der "militärischen Faltung", nur die horizontalen Linien sichtbar sind; das eigentliche Quadrat des Musters versteckt sich in den Falten. Beim Gehen oder Tanzen blitzt die versteckte Farbe hervor und ergibt so einen interessanten Effekt. Die militärische Faltung ist hauptsächlich bei Pipebands zu sehen, während die andere Faltung mehr im zivilen Bereich verwendet wird. Allerdings müssen Sie weder beim Militär, noch Mitglied einer Pipeband sein, um die militärische Faltung tragen zu können. Diese wird nur deshalb als militärisch bezeichnet, weil sie dort üblich ist. Es gibt aber in Schottland aber mindestens so viele Privatpersonen, die diese Faltung tragen, wie Soldaten. |
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ein Verrutschen des Gürtels zu verhindern. Jeder langjährige Kiltträger kann darüber nur lachen, denn wenn der Gürtel tatsächlich verrutscht, ist das der Beweis dafür, dass der Kilt falsch getragen wurde. Meistens passiert das denen, die verzweifelt versuchen, den Kilt soweit nach unten zu schieben, dass eine Taille erkennbar ist und ihn nicht, wie es die traditionelle Trageweise vorschreibt, über der Taille, fast bis unter die Rippen tragen. In dieser Position kann ein Gürtel gar nicht wesentlich verrutschen und macht somit jede Schlaufe überflüssig.
Wie bereits erwähnt, sollte der Gürtel den Übergang zwischen Kilt und Hemd verdecken, eine Trageweise, die heute allgemein üblich ist. Den Kilt einige Zentimeter über den Rand hinausragen zu lassen, ist eine historische Trageweise und gilt heute als unmodisch. Ausgenommen von dieser Regel sind sehr kleine Menschen, denn es ist bei der Kiltherstellung allgemein üblich, die volle Breite des Tartan zu nehmen, was für den kleinen Menschen bedeutet, dass er den Kilt bis über die untersten Rippen ziehen muss. Somit schaut der Kilt bei ihm zwangsläufig oberhalb des Gürtels heraus.


