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Highland Dress
Der Kilt
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Nach der langen Einführung über die richtige Kopfbedeckung und das korrekte Tragen eines Clansabzeichens, wollen wir uns jetzt dem überhaupt wichtigsten Detail zum Thema Hochlandkleidung widmen, dem richtigen Tragen eines Kilts. Die erste Frage, die sich jeder nichtschottische Träger des Kilts stellen sollte ist: Welches Muster wählt man? Direkt drängt sich einem die Frage auf: Welches Muster darf ich denn überhaupt verwenden? Obwohl es in Schottland die Clanchiefs, zumindest jene die ich kenne, nicht gerne sehen, wenn offensichtliche Fremde in meist eher an einen Clown erinnernder Hochlandaufmachung auf öffentlichen Anlässen erscheinen und dazu noch die Clansfarben tragen, gibt es kein Gesetz, das einem Nichtschotten verbietet, das Muster eines Clans zu tragen. Zumindest gilt das für die Muster, die im freien Handel erhältlich sind.Hat man sich für eines der "Tartan" genannten Muster entschieden, wäre es natürlich das beste, einen renommierten schottischen Schneider aufzusuchen, der den Kilt auf Maß schneidert und somit einen optimalen Sitz des Kleidungsstückes gewährleistet. Natürlich kann man den Kilt auch von der Stange kaufen, eine Unart, die meistens von Touristen zelebriert wird. Sollten Sie aus irgendwelchen Gründen auch zu diesen Bedauernswerten gehören, nichts für ungut! Es wäre dann sicherlich nicht schlecht zu wissen, wie man den Kilt trägt. Die wichtigste Frage von allen ist die der richtigen Länge. Auch ein so traditionelles Kleidungsstück wie der Kilt unterliegt modischen Erscheinungen und kann durchaus in den verschiedensten Längen vorkommen.So trug man den Kilt um 1900 bis Mitte der Kniescheibe; eine Trageweise, die man auch heute immer wieder antrifft, die aber allgemein als sehr altmodisch gilt. In den letzen Jahren ist man immer mehr dazu übergegangen, den Kilt nur bis Oberkante Kniescheibe zu tragen. Die Länge des Kilts lässt sich durch Anziehen und Lockern der Halteriemen bestimmen und sollte die Trageweise des Kilts durch modische Einflüsse wieder auf den viktorianischen Stil zurückgehen, kann das durch Lockern der Halteriemen bewerkstelligt werden, wodurch der Kilt länger wird. Auch für all jene, die sich modischen Strömungen nicht unterwerfen wollen, ist die Trageweise bis Oberkante Knie auf jeden Fall immer die richtige Alternative. Nicht zu lang, nicht zu kurz, eben das Mittelmaß.Auch beim Material sollte der Käufer darauf achten, dass er nicht einen Touristenkilt aus irgendeinem billigen Kunstfasermaterial erwirbt, sondern er sollte das beste Schurwollmaterial wählen, das er bekommen kann. Am idealsten hat sich bis jetzt Kammgarn erwiesen. Es ist schmutzabweisend, faltenbeständig und überhaupt ein Material, das garantiert länger hält als sein Träger. Auch für jene, die den Kilt nur ein paar Mal im Jahr tragen wollen, ist ein gutsitzender Qualitätskilt besser geeignet als ein billiges Etwas, denn wenn man den Kilt angezogen hat, stellt man sich ja nicht gebügelt in den Schrank, sondern möchte ja darin auch etwas unternehmen. Der Kilt ist eben kein Kostüm, sondern ein Kleidungsstück an das die unterschiedlichsten Ansprüche gestellt werden, die nur von einem guten Material erfüllt werden können.
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Die erste Frage, die sich jeder nichtschottische Träger des Kilts stellen sollte ist: Welches Muster wählt man? Direkt drängt sich einem die Frage auf: Welches Muster darf ich denn überhaupt verwenden? Obwohl es in Schottland die Clanchiefs, zumindest jene die ich kenne, nicht gerne sehen, wenn offensichtliche Fremde in meist eher an einen Clown erinnernder Hochlandaufmachung auf öffentlichen Anlässen erscheinen und dazu noch die Clansfarben tragen, gibt es kein Gesetz, das einem Nichtschotten verbietet, das Muster eines Clans zu tragen. Zumindest gilt das für die Muster, die im freien Handel erhältlich sind.
nichts für ungut! Es wäre dann sicherlich nicht schlecht zu wissen, wie man den Kilt trägt. Die wichtigste Frage von allen ist die der richtigen Länge. Auch ein so traditionelles Kleidungsstück wie der Kilt unterliegt modischen Erscheinungen und kann durchaus in den verschiedensten Längen vorkommen.
Oberkante Knie auf jeden Fall immer die richtige Alternative. Nicht zu lang, nicht zu kurz, eben das Mittelmaß.


