Club Claymore News

Am 17. Dezember 2010 lädt der Club Claymore wieder zur alljährlichen Weihnachtsfeier nach Spall ein. Präsentation der neuen Clubzeitschrift
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Schottland in Spall erleben

Halloween News

Am 31. Oktober 2009 hatte Pumpkin Jack himself zur ultimativen Halloween Jubiläums Kult Party geladen und alle waren gekommen. Aus nah und fern reisten Hunderte von Vampiren, Hexen, Kürbisköpfen, Untoten, weiter ...
 
Tartans ab 1500 PDF  | Drucken |

Scottish TartansAls gegen Ende des 15. Jahrhunderts die Herrschaft der Highlands endlich der Krone zugefallen war, begannen die schottischen Könige immer öfter in den Norden zu reisen. Hier, wo sich die Clan Chiefs so lange dem König widersetzt hatten, wollten sie sich als  Oberherrschaft über die Clansoberhäupter zeigen. So gab 1558 Jacob V. für sich selbst die erste Hochlandtracht in Auftrag, die je von einem König getragen wurde.
 
Der Lord-Oberschatzmeister verbuchte damals sorgfältig eine kurze Hochlandjacke und Tartan für eine Hochlandhose. Der König trug also eine kurze Tartanjacke und eine Tartanhose, eine Anzugsform, die zum damaligen Zeitpunkt bei den Noblen sehr populär war. Jedoch waren nicht alle Untertanen des Königs so formell angezogen. Ein französischer Besucher schrieb 1556  ertaunt: “Sie tragen keine Kleidung, außer ihren gefärbten Hemden und einer leichten bunten Wolldecke.”
 
Bei allen Berichten über die Hochlandkleidung wird einem sehr schnell bewußt, wie unzureichend jemand, der nur mit einem Hemd und einer Decke bekleidet war, einem schottischen Winter begegnen mußte. Auch ist das beste Leinenhemd, wenngleich es mit Pech imprägniert wurde, ist bei den starken Regenfällen der äußeren Inseln über kurz oder lang den GezeitenScottish Tartans nicht gewachsen. Der Grund für diesen spärlichen Kleidungsstil war die allgemeine Armut und natürlich die Wollknappheit. Hierzu muß erwähnt werden, daß das Schaf in Schottland keineswegs bodenständig ist, und zu der Zeit, als die Tartans bereits vermehrt getragen wurden, gab es weitaus mehr Rinder als Schafe.
 
Von Alters her war es Brauch, daß die Frauen die Familientartans selbst auf kleinen Handwebstühlen webten. Die Stoffbahnen waren damals maximal fünfundsiebzig Zentimeter breit, und zur Anfertigung eines Belted Plaid wurden noch bis ins 19. Jahrhundert zwei Stoffbahnen mit einer Länge von ca 4,50 zusammengenäht. Der Plaid wurde mit einem Gürtel in der Taille zusammengehalten und diente am Tage gleichzeitig  als Rock und Mantel. In der Nacht wurde der Gürtel gelöst und der Highlander schlief darin. Die Muster wurden auf Musterstöcken festgehalten.
 
Die Anzahl der Fäden aller Streifen und Karos wurden in der richtigen Reihenfolge auf einen Stock gewickelt und von Generation zu Generation weitergereicht. Als Elisabeth I. Irland eroberte und den Leinenexport von der Insel beendete, verschwand auch langsam das “leine croich”, und der Belted Plaid trat seinen Siegeszug als ultimatives Kleidungsstück an.
  
 
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